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Giralda
Die Giralda, der reich mit Ziegeln und Ornamenten verzierte Glockenturm der Kathedrale, ist heute das Wahrzeichen Sevillas. Besucher können ihn in seinem Inneren über breite Rampen besteigen und aus etwa 70 Metern Höhe einen phänomenalen Ausblick über die gesamte Stadt genießen.
Der Turm war ursprünglich ein Minarett, das zur ehemaligen Hauptmoschee gehörte. Es wurde im ab 1196 aus Backsteinen auf einem römischen Sockel errichtet. Charakteristisch sind seine Ziegelsteinstruktur mit gelappten Fenstern und arabischen Verzierungen. Mit 82 Metern war die Giralda zu dieser Zeit der höchste Turm der Welt. Der Baumeister Hernán Ruíz verwandelte das Minarett im Jahre 1568 in einen kunstvollen Glockenturm, indem er es um einen 32 Meter hohen Aufsatz im Renaissance-Stil aufstockte. In diesem Teil des Turmes befinden sich 22 aufeinander abgestimmte Glocken. Den Turm krönt der Giraldillo, eine stattliche, vier Meter hohe Statue aus Bronze, die den Glauben symbolisiert.
Seit 1987 gehört die Giralda zum Weltkulturerbe, zusammen mit der Kathedrale und dem Indienarchiv.
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Adresse
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Calle Alemanes 41001 Sevilla
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Öffnungszeiten
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Montag bis Sonnabend: 11 - 17 Uhr Sonn- und Feiertage: 14.30 - 18 Uhr abweichende Öffnungszeiten möglich, an manchen Feiertagen geschlossen
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In der Nähe
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Kathedrale, Reales Alcázares, Indienarchiv
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