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Itálica
Nur wenige Kilometer außerhalb Sevillas befindet sich eines der bedeutendsten Zeugnisse für die Ursprünge der heutigen Metropole Sevilla: die Ruinen der römischen Stadt Itálica.
Itálica war eine römische Kolonie, die während des zweiten punischen Krieges (206 v.Chr.) nach der Vertreibung der Karthager von der iberischen Halbinsel gegründet wurde. Mehrere Jahrhunderte lang war Itálica das Zentrum der römischen Machtausübung im westlichen Mittelmeerraum. Die Stadt war Geburtsort der römischen Kaiser Trajan und Hadrian. Sie ging nach der Eroberung der iberischen Halbinsel durch den Islam im 8. Jahrhundert nieder.
Auch wenn man heute nur Ruinen sehen kann, die seit der Mitte des 18. Jahrhunderts freigelegt wurden, lassen sich die Schönheit und die Bedeutung der damaligen Stadt erahnen. Vor allem das gut erhaltene Amphitheater belegt dies eindrucksvoll. Mit einer Kapazität von etwa 25.000 Zuschauern war es einst das drittgrößte des römischen Reiches. Beachtung verdienen auch die Mosaikfußböden, die zur Zeit Hadrians in der Neustadt entstanden. Sehenswert sind auch die Statuen von Trajan, Venus und Diana, wenngleich es sich hier lediglich um Nachbildungen handelt. Die wertvollen Originale kann man im Archäologischen Museum Sevillas bewundern.
Die Ausgrabungsarbeiten in der Ruinenstadt dauern bis heute an.
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Adresse
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Avenida de Extremadura 2 41970 Santiponce (Sevilla)
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Öffnungszeiten
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Dienstag bis Sonnabend 9 - 17 Uhr Sonntag 10 - 16 Uhr Montags und an Feiertagen geschlossen
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Eintritt
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1,50 EUR, EU-Bürger kostenlos
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